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Zusatzfächer und Erwerb der Lehrerlaubnis

Für alle interessierten Studienreferendarinnen und -referendare wird die Möglichkeit geboten, durch eine Zusatzausbildung im Rahmen einer eigenen Veranstaltung eine Lehrerlaubnis zu erwerben. Die Seminarschule veranlasst in den ersten Tagen des 1. Ausbildungsabschnittes die Anmeldungen.

 

für den Bereich "Theater an der Schule und Szenisches Lernen" gemäß ASR 2.5.3

Die Zusatzausbildung findet im ersten Ausbildungshalbjahr statt. In der Regel eine Woche vor den Herbstferien.

 

für den Bereich "Sozialwesen" in Kulmbach an der

Carl-von-Linde-Schule, Staatliche Realschule Kulmbach
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Homepage: http://www.realschule-kulmbach.de
Die Zusatzausbildung findet im ganzen ersten Ausbildungsabschnitt statt.

 

für den Bereich "Erste Hilfe"

Jede/r Studienreferendar/in soll im ersten Ausbildungsabschnitt an seiner Seminarschule an einer Grundausbildung in Erster Hilfe teilnehmen. Davon kann nur befreit werden, wer dem Seminarleiter eine Teilnahmebescheinigung über einen entsprechenden Kurs vorlegt, die nicht älter als ein Jahr ist.

Zur Unterweisung der Studienreferendare an der Seminarschule in Erster Hilfe ist in der Regel die Lehrkraft heranzuziehen, die auch die Grundausbildung für Schüler durchführt. Der Kurs für die Studienreferendare ist im Rahmen der dafür gewährten Anrechnung abzuhalten. An unserer Seminarschule findet der Erste-Hilfe-Kurs am Ende des 1. Ausbildungsabschnittes statt.

Die KMBek vom 04. Juni 1997 Nr. VI/8 - S 4402/44 - 8/ 20 471 (KWMBl I Nr. 10/1997 S. 141) über die "Grundausbildung von Schülern in Erster Hilfe" gilt sinngemäß auch für die Ausbildung der Studienreferendare.

Danach kann die Grundausbildung in Erster Hilfe nur von Inhabern einer gültigen Lehrbefä­higung (Ablauf nach drei Jahren!) in Zusammenarbeit mit einer Sanitätsorganisation oder dem Institut für präklinische und klinische Notfallmedizin des Klinikums München-Schwabing durchgeführt werden.

Außerdem besteht Einverständnis damit, dass Studienreferendare die Ausbildung „Fachdidaktik Erste Hilfe“ absolvieren und sich damit qualifizieren, eigenständig Erste-Hilfe-Kurse abzuhalten.

 

für den Bereich "Informationstechnologie"

Die Struktur der Zusatzausbildung stellt sich folgendermaßen dar:

  1. Erstes Halbjahr des Vorbereitungsdienstes (an der Seminarschule)
    Im ersten Halbjahr kann der dreistündige Grundkurs „Informationstechnologie“ an der eigenen oder nächstgelegenen Seminarschule, die diese Ausbildung anbieten, besucht werden. Mit ersten Hospitationen im Unterricht besteht Einverständnis. Am Ende des Grundkurses findet eine Klausur statt. Die Aufgaben werden zentral gestellt; Auswahlmöglichkeiten sind in der Aufgabenstellung enthalten.

  2. Zweites Halbjahr des Vorbereitungsdienstes (an der Seminarschule)
    Im zweiten Halbjahr findet der Aufbaukurs „Informationstechnologie“ mit drei Wochenstunden statt. Voraussetzung ist die bestandene Klausur des Grundkurses. Mit Hospitationen im Informationstechnologieunterricht besteht weiterhin Einverständnis.Am Ende des Aufbaukurses findet die zweite Klausur statt. Die Aufgaben werden wiederum zentral gestellt.

  3.  Drittes Halbjahr des Vorbereitungsdienstes (an der Einsatzschule)
    Mit bestandener Klausur des Aufbaukurses kann im ersten HJ an der Einsatzschule im Fach Informationstechnologie hospitiert werden; auch Unterrichtsversuche bis hin zu zusammenhängendem Unterricht sind möglich.
    Die Zusatzausbildung im Fach Informationstechnologie wird mit einer Prüfungslehrprobe im Halbjahr abgeschlossen. Diese wird in der Regel an der Einsatzschule abgehalten. Auf Antrag des Bewerbers kann sie auch an der Seminarschule durchgeführt werden.

  4. Viertes Halbjahr des Vorbereitungsdienstes (an der Einsatzschule)
    Nach Erhalt der Lehrerlaubnis für das Fach Informationstechnologie ist ggf. eigenverantwortlicher Unterricht in diesem Fach im Rahmen des maximalen Stundenkontingents möglich.

Nach erfolgreicher Teilnahme in jedem Ausbildungsabschnitt erhalten die Studienreferen­dare eine eigene Bescheinigung. Diese ist Voraussetzung, um die Zusatzausbildung fort­setzen zu können. Mit der dritten Bescheinigung wird die Lehrerlaubnis ausgesprochen. Die Notenbildung für die einzelnen Bescheinigungen erfolgt entsprechend § 8 Absatz 1 und 2 LPO II.

 

 

 

 

 

   
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